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Dezember 1991:
Das Deutsche Historische Museum entwickelt die Idee, eine Ausstellung
zur Geschichte der Westmächte und Berlin von 1945 bis 1990 zu erarbeiten.
Die Befehlshaber der westalliierten Truppen werden von der Idee informiert
und um Unterstützung bei der Beschaffung entsprechender Exponate
gebeten.
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Mai 1992:
Die westlichen Befehlshaber befürworten das Projekt und sagen ihre
Unterstützung zu.
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September 1993:
In Zusammenarbeit mit den Regierungen der USA, Großbritannien und
Frankreich beruft die Bundesregierung eine Internationale Expertenkommission,
um die Konzeption für ein AlliiertenMuseum in Berlin zu erarbeiten.
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Juli 1994:
Der Aufbaustab für das AlliiertenMuseum übernimmt die Liegenschaft
Clayallee 135 einschließlich der beiden Gebäude Outpost Theater
und Major Arthur D. Nicholson-Gedenkbibliothek.
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September 1994:
Auf besonderen Wunsch der Bundesregierung kommt es aus Anlaß der
offiziellen Verabschiedung der Truppen der Westmächte aus Berlin
zu einer ersten Ausstellung im Rahmen des Museumsprojektes. Unter dem
Titel "Mehr als ein Koffer bleibt. Die Westmächte und Berlin 1944
- 1994" werden die ersten Sammlungsbestände des künftigen
Museums gezeigt und die Öffentlichkeit über das Museumsprojekt
informiert. Die Ausstellung wird zu einem sehr großen Erfolg. Rund
70.000 Menschen besuchen die Ausstellung innerhalb von drei Monaten.
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Oktober 1995:
Die Internationale Expertenkommission legt die Charta für ein
AlliiertenMuseum, Berlin vor.
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Oktober 1996:
Die Trägerorganisation des Museums wird unter dem Titel AlliiertenMuseum
e.V. gegründet.
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27. Juni 1998:
Aus Anlaß des 50. Jahrestages zum Beginn der Berliner Luftbrücke
wird das AlliiertenMuseum feierlich eingeweiht. Neben hochrangigen Würdenträgern
der Bundesrepublik und dem Land Berlin sowie Vertretern aus den Ländern
der Westmächte nehmen auch zahlreiche Veteranen teil, die im Verlauf
der fast fünfzigjährigen Präsenz in Berlin im Einsatz gewesen
sind.
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September 2001:
In der Nicholson-Gedenkbibliothek wird eine größere Fläche
für Wechselausstellungen geschaffen. Der zweite Teil der Dauerausstellung
wird deshalb umgestaltet.
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November 2002:
Aufgrund einer großzügigen Spende der Royal Air Force Linguists
-Mitarbeiter der britischen Royal Air Force, die mit der elektronischen
Aufklärung in Berlin befasst waren- beginnen die Konservierungs- und
Restaurierungsarbeiten an dem britischen Flugzeug Hastings, das während
der Luftbrücke im Einsatz gewesen ist und 1997 von der britischen Regierung
für den Aufbau des Museums zur Verfügung gestellt wurde. Ziel
der Arbeiten ist die Einrichtung eines Raumes im Inneren des Flugzeuges,
um historischen Filmmaterial zur Geschichte der Berliner Luftbrücke
vorführen zu können. Die Arbeiten sollen im März 2003 abgeschlossen
sein. |
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