Führungen für Erwachsene und Schülergruppen
der 7. bis 13. Klasse
„Wie aus Feinden Freunde wurden“
Eine Überblicksführung durch die Dauerausstellung
Im Laufe einer Stunde erhalten Sie einen Überblick über unsere Dauerausstellung und entdecken die interessantesten Exponate aus fünfzig Jahren alliierter Präsenz in Berlin.
Der erste Ausstellungsteil im ehemaligen amerikanischen Kinogebäude „Outpost Theater“ widmet sich der Zeit von 1945 bis 1950. Zahlreiche Dokumente, Fotos und Objekte erzählen die wechselvolle Geschichte vom Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland bis in die frühe Besatzungszeit in Berlin.
Mit der sowjetischen Blockade Berlins und der Berliner Luftbrücke durch die Westmächte 1948/49 erreichte der Kalte Krieg in Deutschland seinen ersten Höhepunkt. Eine Besichtigung des britischen Luftbrückenflugzeuges Hastings TG 503 auf dem Freigelände des Museums macht die einzigartige Geschichte der Luftbrücke greifbar.
Berlin war die Frontstadt des Kalten Krieges. Der zweite Teil der Dauerausstellung dokumentiert nicht nur den Alltag in den Military Communities der Amerikaner, Briten und Franzosen bis 1994, sondern auch die brisante Arbeit ihrer Geheimdienste. Höhepunkt der Führung ist die Besichtigung eines amerikanisch-britischen Spionagetunnels.
„Innenansichten des Kalten Krieges“
Eine Themenführung über das Freigelände und durch die Großobjekte
Wollten Sie sich schon immer in einem echten Luftbrückenflugzeug umschauen, die Schreibtische der Militärpolizisten vom Checkpoint Charlie inspizieren oder wissen, wie es im Speisewagen eines französischen Militärzuges aussah?
Dann bietet Ihnen diese Themenführung die einmalige Gelegenheit, die Großobjekte auf dem Freigelände des AlliiertenMuseum auch von innen zu besichtigen. Das britische Luftbrückenflugzeug Hastings TG 503, der Speisewagen des französischen Militärzuges und das letzte Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie erzählen in besonders eindringlicher Weise von der Insellage West-Berlins und der wechselvollen Geschichte der alliierten Präsenz in Berlin von 1945 bis 1994.
Das amerikanische Kino „Outpost Theater“
Eine Architekturführung
Das Anfang der 1950er Jahre von den Amerikanern gebaute Kino „Outpost Theater“ galt als eines der modernsten Lichtspielhäuser in Europa. In dem seit 1993 denkmalgeschützten Gebäude an der Clayallee präsentiert das AlliiertenMuseum den ersten Teil seiner Dauerausstellung.
Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Franziska Jenrich besichtigen Sie das Gebäude von innen und von außen und erhalten auf diese Weise Einblick in die heute vergessene Geschichte der alliierten Lichtspieltheater in West-Berlin. Der Weg führt Sie auch an Orte, die Museumsbesuchern sonst nicht zugänglich sind. Anhand von Plänen und historischen Fotos wird den Veränderungsprozessen nachgespürt, denen der Bau über die Jahre unterworfen war.
Little America in Berlin:
Ein Kiezspaziergang durch die ehemalige US-Wohnsiedlung am Hüttenweg
Das AlliiertenMuseum setzt sich in Bewegung und lädt Interessierte zu einem Spaziergang unter der sachkundigen Führung von Franziska Jenrich durch die benachbarte Wohnsiedlung am Hüttenweg, dem Parkviertel Dahlem, ein.
Ausgangspunkt ist das denkmalgeschützte Outpost Theater, in dem der erste Teil der Dauerausstellung des Museums untergebracht ist. Anschließend führt der Weg die Besucherinnen und Besucher am ehemaligen amerikanischen Hauptquartier vorbei durch das Parkviertel Dahlem.
Sie entstand Anfang der 1950er Jahre und war mit ihrem Versorgungszentrum „Truman Plaza“ die erste große Siedlung für US-Soldaten und ihrer Familien. Den Abschluss bildet die ebenfalls denkmalgeschützte US-Army Chapel.
Der Kiezspaziergang dauert etwa 120 Minuten
Gruppen können jederzeit im Museumsbüro Termine für den Kiezspaziergang vereinbaren.

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