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 FÜHRUNGEN  

Familienführung im AlliiertenMuseum

Das AlliiertenMuseum lädt am Sonntag den 4. Juli 2010 um 15.00 Uhr zu einer Familienführung durch die Dauerausstellung ein.

Dabei erfahren Kinder und Eltern Wissenswertes über die frühe Besatzungszeit in Berlin, entdecken gemeinsam ein echtes Luftbrücken-Flugzeug und nehmen den Berliner Spionagetunnel genauer unter die Lupe.

Der Rundgang auf den Spuren der Alliierten dauert etwa 90 Minuten.

Treffpunkt ist am Luftbrücken-Flugzeug auf dem Freigelände.


Führungen für Erwachsene und Schülergruppen der 7. bis 13. Klasse
Führungen für Schülergruppen der 4. bis 6. Klasse
Barrierefreie Führungen



Führungen für Erwachsene und Schülergruppen
der 7. bis 13. Klasse

„Wie aus Feinden Freunde wurden“
Eine Überblicksführung durch die Dauerausstellung

Im Laufe einer Stunde erhalten Sie einen Überblick über unsere Dauerausstellung und entdecken die interessantesten Exponate aus fünfzig Jahren alliierter Präsenz in Berlin.

Der erste Ausstellungsteil im ehemaligen amerikanischen Kinogebäude „Outpost Theater“ widmet sich der Zeit von 1945 bis 1950. Zahlreiche Dokumente, Fotos und Objekte erzählen die wechselvolle Geschichte vom Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland bis in die frühe Besatzungszeit in Berlin.

Mit der sowjetischen Blockade Berlins und der Berliner Luftbrücke durch die Westmächte 1948/49 erreichte der Kalte Krieg in Deutschland seinen ersten Höhepunkt. Eine Besichtigung des britischen Luftbrückenflugzeuges Hastings TG 503 auf dem Freigelände des Museums macht die einzigartige Geschichte der Luftbrücke greifbar.

Berlin war die Frontstadt des Kalten Krieges. Der zweite Teil der Dauerausstellung dokumentiert nicht nur den Alltag in den Military Communities der Amerikaner, Briten und Franzosen bis 1994, sondern auch die brisante Arbeit ihrer Geheimdienste. Höhepunkt der Führung ist die Besichtigung eines amerikanisch-britischen Spionagetunnels.

 

„Innenansichten des Kalten Krieges“
Eine Themenführung über das Freigelände und durch die Großobjekte

Wollten Sie sich schon immer in einem echten Luftbrückenflugzeug umschauen, die Schreibtische der Militärpolizisten vom Checkpoint Charlie inspizieren oder wissen, wie es im Speisewagen eines französischen Militärzuges aussah?

Dann bietet Ihnen diese Themenführung die einmalige Gelegenheit, die Großobjekte auf dem Freigelände des AlliiertenMuseum auch von innen zu besichtigen. Das britische Luftbrückenflugzeug Hastings TG 503, der Speisewagen des französischen Militärzuges und das letzte Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie erzählen in besonders eindringlicher Weise von der Insellage West-Berlins und der wechselvollen Geschichte der alliierten Präsenz in Berlin von 1945 bis 1994.

 

Das amerikanische Kino „Outpost Theater“
Eine Architekturführung

Das Anfang der 1950er Jahre von den Amerikanern gebaute Kino „Outpost Theater“ galt als eines der modernsten Lichtspielhäuser in Europa. In dem seit 1993 denkmalgeschützten Gebäude an der Clayallee präsentiert das AlliiertenMuseum den ersten Teil seiner Dauerausstellung.

Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Franziska Jenrich besichtigen Sie das Gebäude von innen und von außen und erhalten auf diese Weise Einblick in die heute vergessene Geschichte der alliierten Lichtspieltheater in West-Berlin. Der Weg führt Sie auch an Orte, die Museumsbesuchern sonst nicht zugänglich sind. Anhand von Plänen und historischen Fotos wird den Veränderungsprozessen nachgespürt, denen der Bau über die Jahre unterworfen war.

 

„Die Westmächte an der Berliner Mauer von 1961 bis 1990“
Eine Führung für die Sekundarstufen I und II

Im Mittelpunkt dieser Führung steht ein spezieller Auftrag der Westmächte in Berlin seit August 1961: die täglichen Patrouillenfahrten entlang der Mauer.

An der Berliner Mauer, dem symbolträchtigen Schauplatz des Kalten Krieges, standen sich zwei politisch-militärische Systeme in ihrem Konflikt um alliierte Rechte und Interessen direkt gegenüber. Den Schülerinnen und Schülern wird vermittelt, wie sich das angespannte Verhältnis zwischen den Westmächten einerseits und der Sowjetunion andererseits in Berlin wiederholt krisenhaft zuspitzte. Gleichzeitig gab es eine tägliche Routine, zu der eine intensive gegenseitige Beobachtung ebenso gehörte wie Schikanen beim Sektorenübergang.

Zur Veranschaulichung dienen ausgewählte Exponate der Dauerausstellung und der aktuellen Sonderausstellung „Wall Patrol“ wie Karikaturen zur Zweiten Berlin-Krise, das Mauer-Wachturm-Ensemble auf dem Freigelände des AlliiertenMuseum und das letzte Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie, bis 1990 Kontrollpunkt der Westmächte in der Friedrichstraße.

pfeil



AlliiertenMuseum/ Chodan

Führungen für Schülergruppen der 4. bis 6. Klasse

„Als es Schokolade vom Himmel regnete…“
Diese Führung für Grundschulklassen konzentriert sich auf die unmittelbare Nachkriegszeit in Berlin und die Geschichte der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49.

Im Gespräch lernen die Schülerinnen und Schüler die westlichen Besatzungsmächte kennen. Sie erfahren, wie schwer ein Kohlensack aus der Zeit der Luftbrücke tatsächlich war, und erhalten Einblicke in den Alltag der Berliner Kinder unmittelbar nach dem Krieg. Höhepunkte der Führung sind die Geschichte vom „Schokoladenpiloten“ Gail Halverson und die Besichtigung eines echten Luftbrückenflugzeugs von innen.

Nach vorheriger Anmeldung können die Kinder im Anschluss an die Führung selbst „Schokoladenfallschirme“ basteln und vom Flugzeug aus fliegen lassen.

Dauer der Führung: 75 Minuten
Dauer der Bastelaktion: 30 Minuten
Kosten für die Bastelaktion: 50 Cent pro Kind


„Bau und Fall der Berliner Mauer“
Wann, wo, wie und warum wurde die Berliner Mauer gebaut? Wann ist sie gefallen und wer hat die Mauer überhaupt so bunt bemalt?

Anhand beispielhafter Exponate der Dauerausstellung lernen die Schülerinnen und Schüler Grundsätzliches über Bau und Fall der Berliner Mauer. Mit Hilfe von Graffitis und Mauerbildern werden Schlüsselbegriffe wie „Freiheit“ und „Teilung“ diskutiert. Bei der Besichtigung des Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie, dem berühmten Kontrollpunkt der Westmächte in der Friedrichstraße, geht es um die Frage, welche politischen und militärischen Konsequenzen die Westmächte aus dem Bau der Mauer zogen.

Im Anschluss an die Führung gestalten die Schülerinnen und Schüler ein Bild, so wie sie es selber auf die Mauer gemalt hätten.

Dauer der Führung: 90 Minuten

pfeil



AlliiertenMuseum/ Chodan

Barrierefreie Führungen

Feste Termine für barrierefreie Führungen
Am 30.6.2010 und am 29.9.2010 um jeweils 11.00 Uhr finden Führungen in deutscher Sprache für blinde und sehbehinderte Menschen statt.

Am 29.5.2010 findet von 15.00 bis 16.30 Uhr eine Familienführung in deutscher Sprache für (Groß-) Eltern mit blinden, sehbehinderten und sehenden Kindern statt.

Eine vorherige Anmeldung im Museumsbüro unter Tel.: + 49 30 81 81 99 90,
Fax + 49 30 81 81 99 91 oder per Mail info@alliiertenmuseum.de ist notwendig.

Gruppen können jederzeit im Museumsbüro individuelle Termine für barrierefreie Führungen vereinbaren.

 

Barrierefreie Führung durch die Dauerausstellung für blinde und sehbehinderte Menschen
Das AlliiertenMuseum lädt blinde und sehbehinderte Menschen zu Führungen durch die Dauerausstellung ein. Unter dem Motto „Wie aus Feinden Freunde wurden" geht es um die politische und militärische Geschichte der Nachkriegszeit sowie das Alltagsleben der Berlinerinnen und Berliner.

Verschiedene Objekte – sie stammen teils aus militärischen Einrichtungen oder sind Schenkungen von Veteranen und aus der Berliner Bevölkerung – können während der Führung ertastet werden und machen Zeitgeschichte erfahrbar. Höhepunkt der Führung ist die Besichtigung des britischen Transportflugzeugs Hastings TG 503 auf dem Freigelände des Museums. Dieser Flugzeugtyp kam während der Berliner Luftbrücke 1948/49 für den Transport von Kohle zum Einsatz.

Dauer: 90 Minuten
Mindestteilnehmerzahl: 3 Blinde/Sehbehinderte plus Begleitung
Maximale Teilnehmerzahl: 6
Kosten: keine

 

Barrierefreie Führung durch die Dauerausstellung für gehörlose Menschen
Von Flugzeugen, Spionen und CARE-Paketen erzählt Anna-Kristina Mohos, wenn sie in Gebärdensprache durch die Dauerausstellung des AlliiertenMuseum führt. Anhand ausgewählter Objekte erläutert sie die wechselvolle Geschichte alliierter Präsenz in Berlin von 1945 bis 1994. Die Besichtigung des britischen Luftbrückenflugzeuges Hastings TG 503 und eines originalen Spionagetunnels lassen die Nachkriegszeit und die Zeit des Kalten Krieges in Berlin lebendig werden.

Im Anschluss an die Führung können Interessierte einen Film in Gebärdensprache anschauen, der einen gehörlosen Zeitzeugen porträtiert. Kurz zum Inhalt: Manfred Kranz ist mit seiner Schwester Renate in Berlin aufgewachsen und erzählt spannende Geschichten aus seiner Kindheit während der Nachkriegszeit. Die Zuschauer erfahren von seinen Tauschgeschäften mit amerikanischen Besatzungssoldaten, von der Jagd nach „Schokoladenfallschirmen“ und dem Beginn einer wundervollen deutsch-amerikanischen Brieffreundschaft – stets mit Augenmerk auf die besondere Situation gehörloser Menschen.

Mindestteilnehmerzahl: 5
Maximale Teilnehmerzahl: 15
Kosten: keine

pfeil


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