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Im Rahmen der Sonderausstellung ColdWarGames laden das Computerspielemuseum und das AlliiertenMuseum zu einem Vortragsabend mit dem Historiker und Experten für Cold War Culture Joachim Brenner (Universität Heidelberg) ein. Unter dem Titel Atomkrieg im Kinderzimmer? – Spielen als Politikum begibt sich der Referent auf nukleare Spurensuche im Alltag und beleuchtet, wie während des Kalten Krieges in West und Ost versucht wurde, Kinder auf ein Leben im Atomzeitalter vorzubereiten. Neben Kinderbüchern und Comics aus Bundesrepublik und DDR stehen insbesondere Spiele und Spielzeuge – von der Atomkriegssimulation bis zum Spielzeugreaktor – im Fokus.
Dabei wird gezeigt, wie einerseits mit dem „Atom“ verbundene Zukunftsängste und Hoffnungen rund um Krieg, Technologie und Umwelt, Kinderkulturen und Kindheiten prägten und wie anderseits das Spielen selbst zum Politikum avancierte. Die Frage ob Kinder tatsächlich Atomkrieg spielen, wurde zum Gegenstand parlamentarischer Debatten, staatlicher Reglementierungen und zivilgesellschaftlichen Protests.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: booking@alliiertenmuseum.de