Neugründung in Tempelhof

Ein Museum des
21. Jahrhunderts

Das AlliiertenMuseum im Flughafen Tempelhof

25 Jahre nach seiner Gründung steht das AlliiertenMuseum vor neuen Aufgaben. Um dem heutigen Publikum die Bedeutung von Frieden, Freiheit und Demokratie und den Anteil der Westmächte an deren Durchsetzung und Erhalt zu vermitteln, werden neue Ansätze und ein aussagekräftiger historischer Ort gebraucht. Den richtigen Rahmen bietet der Flughafen Tempelhof – der symbolträchtige Ort mitten in der Stadt vereint Geschichte, Gegenwart und Zukunft.

Die Verknüpfung der Ausstellung mit drängenden Fragen der Gegenwart, spektakuläre Raumgestaltungen mit eindrucksvollen Objekten sowie innovative Formen des Dialogs mit den Besucherinnen und Besuchern machen das Neue AlliiertenMuseum in Tempelhof zu einem Museum des 21. Jahrhunderts. Die Planungen zu diesem Großprojekt sind im Gange. Mit einer Eröffnung des neuen Standorts ist in rund zehn Jahren zu rechnen.

AlliiertenMuseum/US Air Force Photograph

DEMO­KRATIE IM KALTEN KRIEG

die neue Dauer­ausstellung des Alliierten­Museums

„Freedom City – Demokratie im Berlin des Kalten Krieges“. Unter diesem Titel wird die Ausstellung des Neuen AlliiertenMuseums in Tempelhof erklären, wie sich aus den Ruinen des nationalsozialistischen Deutschlands und unter den Bedingungen des Kalten Krieges eine Demokratie entwickeln konnte. Berlin, die Stadt der Freiheit, ist hier Prisma eines weltumspannenden Systemkonflikts zwischen Ost und West, in dem beide Seiten immer wieder mit dem Einsatz von Atomwaffen drohten. 

AlliiertenMuseum/US Air Force Photograph

EIN ORT DER GESCHICHTE

FÜR die ZUKUNFT des Alliierten­Museums

Als im Juni 1948 die sowjetische Besatzungsmacht West-Berlin von der Versorgung mit Gütern abschnitt, richteten die Westmächte zwei Tage später eine Luftbrücke ein. Fast ein Jahr lang wurden die Menschen in der eingeschlossenen Teil-Stadt von den „Rosinenbombern“ versorgt. Ein Hauptschauplatz dieses eindrucksvollen Akts von internationaler Solidarität war der Flughafen Tempelhof. Noch heute erinnern ein Denkmal und der Name des Platzes, auf dem es steht, an diese Brücke der Freundschaft.

Die Westmächte blieben dauerhaft in West-Berlin. Tempelhof blieb Standort der US-Air Force, die den Flughafen auch zu einem Ort der Begegnung mit den Berlinerinnen und Berlinern der westlichen Stadthälfte machte, deren Freiheit sie bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer verteidigten.

Tobias Trumpp, T-Base Consulting

Ein außer­gewöhnliches Bau­denkmal

erlebbar im Alliierten­Museum

Der Flughafen Tempelhof mit dem ab 1934 errichteten Gebäude war einer der ersten Großflughäfen der Welt. Heute ist die Anlage Europas größtes Baudenkmal, das durch seine architektonischen Besonderheiten wie durch seine komplexe Geschichte eine starke Anziehungskraft ausübt. Das Neue AlliiertenMuseum im historischen Hangar 7 macht diesen besonderen Ort zugleich zur Bühne und zum Gegenstand seiner vielschichtigen Ausstellung. So wird der Flughafen Tempelhof auf vielen Ebenen erlebbar: als bauliches Zeugnis des NS-Regimes, als symbolischer Ort der Freiheit und als Raum für Kreativität, Begegnung und Kooperation.

Tempelhof Projekt GmbH

Mehr als ein Museum

das Alliierten­Museum als Hotspot im neuen Stadt­quartier

Das AlliiertenMuseum wird mit seinen so spannenden wie gesellschaftlich relevanten Ausstellungen, aktuellen Programmen und einer attraktiven Gastronomie zur zentralen Adresse in dem Quartier rund um den ehemaligen Flughafen. Es wird zum Treffpunkt für die Nachbarschaft aus den angrenzenden Vierteln und nicht zuletzt für die vielen Besucherinnen und Besucher des Parks auf dem Tempelhofer Feld. Durch die gute Verkehrsanbindung wird der Standort bequem zu erreichen sein.

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Das AlliiertenMuseum im Flughafen Tempelhof: eine Vision

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